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Stadler Rail schnappt sich nächsten Grossauftrag

Zwischen Aserbeidschan und der Türkei rollen bald Züge des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers Stadler Rail. Das Unternehmen hat sich einen 120-Millionen-Auftrag der Aserbaidschanischen Eisenbahn gesichert.

So sieht der neue Zug aus: Ein Schlafwagen der neuen Zugkomposition.
So sieht der neue Zug aus: Ein Schlafwagen der neuen Zugkomposition.
Stadler Rail

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail hat von der Aserbaidschanischen Eisenbahn einen Auftrag für 27 Schlaf- und drei Speisewagen erhalten. Die Bestellung hat ein Volumen von 120 Millionen Franken. Die Wagen kommen auf der Linie Baku–Tiflis–Istanbul zum Einsatz.

Für Stadler Rail handelt es sich um den ersten Verkaufserfolg in Aserbeidschan und einen «Meilenstein bei der Erschliessung der GUS-Märkte», wie das Unternehmen mitteilte. Die 30 Wagen werden im Stadler-Werk in Altenrhein SG gebaut.

Spezielle Drehgestelle

Die Wagen für Aserbeidschan verfügen über spezielle Spurwechsel-Drehgestelle. Sie sind dadurch sowohl in den GUS-Staaten (Breitspur, 1520 mm) wie auch auf der europäischen Normalspur (1435 mm) einsetzbar.

«Die Entwicklung neuer Produkte und die Erschliessung neuer Märkte sind für uns sehr wichtig. Nur so können wir die Auslastung unserer Schweizer Werke mittelfristig sichern», wird CEO und Inhaber Peter Spuhler zitiert. Die Aufträge aus den westeuropäischen Märkten sind seit 2010 wegen der Euro- und Schuldenkrise eingebrochen.

SDA/thu

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