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Starbucks muss vor Krebsgefahr warnen

Acrylamid kann beim Kaffeerösten entstehen, ist giftig und krebserregend. Deshalb sollen Starbucks und 90 andere Firmen in Kalifornien nun auf die Risiken hinweisen.

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Da Kaffee je nach Röstart eine krebserregende Substanz enthalten kann, müssen Produkte von Starbucks & Co. künftig mit einer Warnung versehen sein.
Da Kaffee je nach Röstart eine krebserregende Substanz enthalten kann, müssen Produkte von Starbucks & Co. künftig mit einer Warnung versehen sein.
Richard Vogel/AP, Keystone
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Ein Richter im US-Bundesstaat Kalifornien fordert von der Kaffeehauskette Starbucks, auf ihren Kaffee-Produkten künftig vor Krebsgefahren zu warnen. Die Nichtregierungs-Organisation CERT hatte Starbucks und rund 90 Unternehmen der Branche verklagt.

Starbucks und andere Unternehmen der Branche hätten nicht darlegen können, dass die Gefahr, die von einer chemischen Verbindung ausgehe, die beim Rösten von Kaffee entstehe, zu vernachlässigen sei, erklärte der zuständige Richter am Mittwoch in Los Angeles.

CERT hatte die Klage damit begründet, dass die Firmen nicht vor einer hohen Konzentration von Acrylamid in ihren Produkten warnen würden. Die Substanz sei aber giftig und krebserregend. Nach kalifornischen Gesetzen müssten Unternehmen in dem Bundesstaat vor der Gefahr warnen. Firmen wie Starbucks, McDonald's und Dunkin' Donuts können bis zum 10. April Widerspruch einlegen.

(SDA)

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