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Stellenabbau bei der Post geht weiter

Nicht nur bei der Logistik auch in der Zentrale will Post-Chef Jürg Bucher den Sparhebel ansetzen. 30 Millionen Franken müssten gespart werden, weil keiner mehr Briefe schreibe.

«Rückgang von rund 2,5 Prozent»: Eine Post-Angestellte sortiert Briefe. (Archivbild)
«Rückgang von rund 2,5 Prozent»: Eine Post-Angestellte sortiert Briefe. (Archivbild)
Keystone

Nur Tage nachdem die Schweizerische Post den Abbau von 250 Stellen bei Post Logistics bekannt gegeben hat, kündigt Post-Chef Jürg Bucher bereits neue Sparmassnahmen an.

In der Zentrale der Post müssten in diesem Jahr 30 Millionen Franken gespart werden, sagte er der Zeitung «Der Sonntag».

2013 will Bucher in der Verwaltung weitere 50 Millionen Franken einsparen. Betroffen seien Funktionen wie Finanzen, Personal, Recht und Kommunikation, sagte Bucher der Zeitung. «Die Post muss die Kosten im Griff haben, wenn sie auch in den nächsten Jahren erfolgreich sein will», sagte er und fügte an: «Ohne Stellenabbau wird das nicht gehen.»

Ohne Entlassungen

Der Stellenabbau «sollte aber ohne Entlassungen machbar sein, weil wir das Programm über eine längere Zeit strecken und eine gewisse Personalfluktuation haben», sagte Bucher im Interview.

Weiter werde die Umwandlung verlustbringender Poststellen in Post-Agenturen weitergehen. Bucher begründete seine Kostensenkungsprogramm unter anderem mit dem Rückgang bei der Briefpost. «Bei der adressierten Briefpost haben wir in diesem Jahr einen Rückgang von rund 2,5 Prozent», sagte der Post-Chef.

SDA/kle

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