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Stephan Schmidheiny drohen 20 Jahre Haft

Am Montag fällt in Turin das Urteil im Asbestprozess mit 3000 Opfern. Der frühere Schweizer Industrielle weist jede Schuld zurück.

«Eternit: Gerechtigkeit!»: Angehörige von Opfern und frühere Angestellte im Dezember 2009 beim Auftakt zum Prozess.
«Eternit: Gerechtigkeit!»: Angehörige von Opfern und frühere Angestellte im Dezember 2009 beim Auftakt zum Prozess.
Keystone

Absichtliche Unterlassung von Sicherheitsmassnahmen und absichtliche Verursachung eines Umweltdesasters – das sind die Delikte, die der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello dem Schweizer Stephan Schmidheiny und dem belgischen Baron Louis de Cartier vorwirft. Sie sollen die Angestellten der vier italienischen Eternitwerke zu wenig vor der gefährlichen Belastung mit Asbeststaub geschützt haben. Dafür verlangt Guariniello eine Haftstrafe von 20 Jahren. Im Dezember 2009 hat der Prozess in Turin begonnen, am Montag fällt dort auch das Urteil.

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