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Steuerstreit belastet Standort Schweiz

Die ungelösten Steuerfragen verunsichern internationale Unternehmen. Sie lassen die Schweiz links liegen und gehen nach Irland.

Wenn Markus Neuhaus über den Wirtschaftsstandort Schweiz referiert, kommt er beinahe ins Schwärmen. Der Chef von PricewaterhouseCoopers (PWC) Schweiz, dem grössten Wirtschaftsberater im Land, listet die Vorteile auf: die zentrale Lage Zürichs, die steuerliche Attraktivität, die gute Infrastruktur, die qualifizierten Arbeitskräfte, die politische Stabilität, die liberalen Arbeitsbedingungen, die hohe Lebensqualität.

Wenn da nur nicht dieser Steuerstreit mit den Nachbarstaaten wäre. Neuhaus meint nicht nur den Konflikt, der sich am Bankgeheimnis entzündet hat und der jetzt in unzähligen Neuverhandlungen von Doppelbesteuerungsabkommen entwirrt werden muss. Neuhaus denkt auch an die helvetische Art der Besteuerung von Holding- und Briefkastengesellschaften, die im Ausland argwöhnisch beobachtet wird, weil sie ebendiesem Ausland Steuersubstrat entzieht.

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