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Streit um Cronut-Kopie der Migros

An einzelnen Take-away-Standorten verkauft die Migros neu Cronuts. Der New Yorker Erfinder Dominique Ansel ist verärgert – und will die Marke nun auch in der Schweiz verteidigen.

Da ist Handarbeit gefragt: Jowa-Beck Bojan Cepon muss den Cronut-Teig von Hand ausstechen. Danach wird der Teigling frittiert, ...
Da ist Handarbeit gefragt: Jowa-Beck Bojan Cepon muss den Cronut-Teig von Hand ausstechen. Danach wird der Teigling frittiert, ...
PD
... vor Ort ebenfalls von Hand gefüllt ...
... vor Ort ebenfalls von Hand gefüllt ...
PD
... und zum Schluss glasiert. Jetzt muss das Gebäck innert vier Stunden verkauft und dann gegessen werden. Sonst wird es labbrig.
... und zum Schluss glasiert. Jetzt muss das Gebäck innert vier Stunden verkauft und dann gegessen werden. Sonst wird es labbrig.
PD
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Um das neue Migros-Gebäck namens Cronut ist ein Streit entflammt, wie die Zeitung «Schweiz am Sonntag» berichtet. An einzelnen Take-away-Standorten verkauft die Migros neu Cronuts – eine Mischung aus Blätterteig-Croissant und süssem Donut, hergestellt im konzerneigenen Jowa-Backbetrieb. Die Idee dazu holte sich die Migros von der hippen Bäckerei von Dominique Ansel in New York – allerdings ohne Absprache. Ansel ist entsprechend verärgert.

«Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass die Migros unsere Kreation kopiert und unseren Namen gestohlen hat», lässt die Bäckerei ausrichten. Diese böswillige Aktion einer grossen Firma sei «schockierend». «Die Migros sollte es besser wissen, als von der kulinarischen Kreativität eines Bäckers zu stehlen, der viel Zeit und Aufwand in seine Kreationen investiert.» Man frage sich, welche Werte und Moralvorstellungen die Migros generell pflege. Ansel will nun die Cronut-Marke auch in der Schweiz registrieren und sie verteidigen. Die Migros sieht keinen Grund zur Aufregung: «Die Idee eines Produktes kann nicht monopolisiert werden, und die Jowa hat ja selber ein Rezept für die Herstellung der Produkte entwickelt», sagt Sprecherin Monika Weibel. Sollte Ansel die Marke in der Schweiz eintragen lassen, werde man dagegen Widerspruch erheben.

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