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Stress für die Banken, Stress für die Märkte

Das Ergebnis des Stresstests rückt näher und Bankentitel reagieren erneut hoch volatil. Heimische Institute bleiben aber trotz Forderungen gegenüber verbundenen Instituten im EU-Raum gelassen.

Weil die Märkte vor allem bei Bankentiteln seit geraumer Zeit hoch volatil reagieren, will man sich besonders heute nicht auf konkrete Zahlen festlegen. Denn heute Abend wird das Ergebnis des Stresstests für die EU-Banken veröffentlicht.

Nur so viel: «Der gesamte Börsenvormittag wird nicht gut aussehen, Wertpapiere wie Futures, die die Aktienkurse vorwegnehmen, spiegeln das wider», sagt ein Händler der Bank Vontobel. Aus zwei Gründen: Die Investoren nehmen das schlechte Ergebnis des besagten Bankenstresstests vorweg. Mit einem Durchfallen von gut zehn Finanzinstituten wird gerechnet. Und die Zahlen zum zweiten Quartal der amerikanischen Banken Citigroup und Goldman Sachs, die ebenfalls heute veröffentlicht werden, sehen den Händlern zufolge auch nicht gut aus. Einzig die Investmentbank JP Morgan werde mit besseren Zahlen überraschen. Ebenfalls mit Hochspannung erwartet werden zwei wesentliche Marktindizes aus den USA: der Konsumpreisindex und der Michigan Index, der ebenfalls die Konsumfreude der Amerikaner abbildet.

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