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Sunrise macht nach Übernahme mehr Umsatz

Der Telecomanbieter Sunrise ist im zweiten Halbjahr 2012 bis jetzt weniger stark gewachsen als noch in der ersten Jahreshälfte. Den Umsatz konnte er dank einer Übernahme um fast sechs Prozent steigern.

Unter dem Strich resultiert ein Reingewinn: Sunrise-Logo in Zürich. (Archivbild)
Unter dem Strich resultiert ein Reingewinn: Sunrise-Logo in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Sunrise hat in den ersten neun Monaten mehr umgesetzt und verdient. Der zweitgrösste Telecomanbieter legte beim Umsatz dank dem Kauf des Unternehmens Nextira One um 5,9 Prozent auf 1,54 Milliarden Franken zu. Ohne den Kauf wäre Sunrise lediglich um 1,8 Prozent gewachsen.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen kletterte um 5,1 Prozent auf 489 Millionen Franken, wie Sunrise heute Donnerstag bekannt gab. Angesichts des härter werdenden Marktes sei das Ergebnis solide, erklärte Firmenchef Oliver Steil im Communiqué. Im ersten Halbjahr war das Wachstum noch stärker gewesen.

Umsatz beim Internet nur leicht gesteigert

Weiterhin zulegen konnte der Mobilfunk, der seinen Umsatz um 4,2 Prozent auf 975 Millionen Franken verbesserte. Im Festnetz kletterte der Umsatz gar um 11,7 Prozent auf 432 Millionen Franken. Das deutliche Plus ist hauptsächlich der Übernahme zu verdanken. Beim Internet wuchs der Umsatz leicht um 0,8 Prozent auf 133 Millionen Franken.

Noch keinen grossen Einfluss auf die Zahlen hatte das TV-Angebot, das Sunrise Ende Januar auf den Markt gebracht hatte. Man habe mehrere zehntausend Abonnenten gewonnen, schreibt das Unternehmen im Quartalsbericht.

Unter dem Strich erzielte Sunrise einen Reingewinn von 38,3 Millionen Franken. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Telecomanbieter 23,4 Millionen Franken verdient.

(SDA)

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