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Swatch trotzt der Asien-Flaute

In Hongkong und Südkorea sinkt die Nachfrage, der starke Franken drückt auf den Gewinn. Die Bieler Swatch-Gruppe präsentiert dennoch gute Zahlen.

Swatch-Chef Nick Hayek rechnet mit einem starken zweiten Halbjahr. Foto: Adrian Moser
Swatch-Chef Nick Hayek rechnet mit einem starken zweiten Halbjahr. Foto: Adrian Moser

Die Prognosen waren beunruhigend: Der Betriebsgewinn der Bieler Swatch-Gruppe werde um über 10 Prozent einknicken, sagten die Bankanalysten voraus. Und dass die Schweizer Uhrenbranche seit Anfang dieses Jahres weniger exportieren konnte als im Jahr zuvor, versprach auch punkto Umsatz nichts ­Gutes.

Doch Swatch trotzte dem kriselnden Euro und der Absatzschwäche in Hongkong. Der Umsatz stieg sogar um 2,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Franken. Ohne den «massiv überbewerteten Schweizer Franken», schreibt Swatch im Bericht zu den Halbjahreszahlen, hätte das Umsatzplus 3,6 Prozent betragen. Der durch die Schweizerische Nationalbank verursachte Währungsschock habe die internationalen Verkaufspreise aus dem Gleichgewicht gebracht, heisst es weiter.

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