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Swiss Re mit Gewinn im ersten Quartal

Der Rückversicherer hat im Vergleich zum Vorjahresquartal zugelegt. Der Konzern rechnet mit weiteren Kosten durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.

Eine leichte Gewinnsteigerung: Die Firmentafel der Swiss Re am Hauptsitz in Zürich.
Eine leichte Gewinnsteigerung: Die Firmentafel der Swiss Re am Hauptsitz in Zürich.
Keystone

Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Chile und der Wintersturm Yynthia haben dem Rückversicherer Swiss Re im ersten Quartal 2010 hohe Kosten aufgebürdet: Die Schadenszahlungen übersteigen die eingenommenen Prämien, wie der Konzern am Donnerstag bekannt gab.

Dem Rückversicherer blühen noch weitere Kosten durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexico von rund 200 Millionen Dollar vor Steuern, wie weiter bekannt gegeben wurde. Die gesamte Versicherungsindustrie dürfte 1,5 bis 3,5 Milliarden Dollar zu berappen haben für das Unglück. Genaue Schätzungen seien aber schwierig, schreibt Swiss Re.

Die Prämieneinnahmen des Konzerns sanken um 13 Prozent auf 4,97 Milliarden Dollar. Der Anteil Kosten an den Prämien liegt bei 109,4 Prozent. Damit ist die Combined Ratio, welche die Prämieneinnahmen an den Schadenszahlungen und Kosten misst, viel höher als vor einem Jahr, wo sie lediglich 90,2 Prozent betragen hatte.

Eigenkapital gesteigert

Der Gewinn von 158 Millionen Dollar liegt dennoch höher als im Vorjahresquartal, als der Rückversicherer 130 Millionen Dollar verdient hatte. Das Eigenkapital konnte der Rückversicherer dank der besseren Bewertung von Obligationen um rund 800 Millionen Dollar auf 26,2 Millionen Dollar steigern.

Derzeit hat Swiss Re nach eigenen Schätzungen 12 Milliarden Dollar mehr Kapital, als für das begehrte AA-Rating erforderlich wäre. Das Portefeuille «Lecacy», wo Swiss Re noch toxische Papiere aus der Zeit vor der Finanzkrise lagert, verbuchte einen kleinen Gewinn.

SDA/jak

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