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Syngenta im Visier der Agrar-Lobby

In den USA wollen Landwirtschaftsvertreter die Anti-China-Stimmung ausnutzen und die Übernahme von Syngenta erschweren.

ChemChina hatte bereits im letzten Sommer eine Übernahme vorbereitet: Syngenta-Standort in Monthey VS. Foto: Maxime Schmid (Keystone)
ChemChina hatte bereits im letzten Sommer eine Übernahme vorbereitet: Syngenta-Standort in Monthey VS. Foto: Maxime Schmid (Keystone)

Der Übernahme von Syngenta durch ChemChina muss in den USA von der Kommission für ausländische Investitionen bewilligt werden. Deren Auftrag ist es, militärische und sicherheitspolitische Risiken zu klären, nicht aber die Interessen der Landwirtschaft zu wahren. Und dies stört die Agrar-Lobby. Chuck Grassley und Joni Ernst, die Senatoren des Mais- und Ethanolstaates Iowa, fordern denn, die Übernahme von Syngenta sei explizit mit Rücksicht auf die amerikanischen Bauern zu prüfen. Zudem müsse das Agrarministerium einen festen Sitz in der Kommission erhalten.

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