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Syngenta unter Heiratsdruck

Aus der Fusion von DuPont und Dow entsteht ein neuer Agrochemie-Riese. Er bringt Syngenta in Bedrängnis.

Der Konzentrationsprozess im Agrochemie-Geschäft beschleunigt sich: DuPont-Fabrik im nordrhein-westfälischen Hamm. Foto: Alamy
Der Konzentrationsprozess im Agrochemie-Geschäft beschleunigt sich: DuPont-Fabrik im nordrhein-westfälischen Hamm. Foto: Alamy

Die beiden Traditionsfirmen DuPont und Dow Chemical sind sich handelseinig und wollen ihre Fusion heute offiziell bekannt geben. Damit tritt die Konsolidierung der weltweiten Agrochemie in die heisse Phase. Syngenta sieht sich mit diesem Schlag verstärkt unter Druck, wollte sich doch auch der Schweizer Konzern bei einem der beiden US-Unternehmen einkaufen. Diese Chance scheint vertan. Damit kommt «Angstgegner» Monsanto wieder ins Spiel. Doch auch der chinesische Staatskonzern ChemChina soll stark interessiert sein und in Kürze ein neues Kaufangebot vorlegen. Syngenta hat frühere Avancen dieser beiden Firmen zurückgewiesen, dürfte nun aber mehr Mühe haben, Nein zu sagen.

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