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Todkranker Kläger akzeptiert tiefere Strafzahlung für Monsanto

Dewayne Johnson will «die Last eines neuen Prozesses» vermeiden und stimmt der Schadenersatzzahlung von Monsanto in der Höhe von 78 Millionen Dollar zu.

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Begnügte sich mit einer niedrigeren Entschädigung: Kläger Dewayne Johnson. (Archivbild)
Begnügte sich mit einer niedrigeren Entschädigung: Kläger Dewayne Johnson. (Archivbild)
Josh Edelson, AFP
Dewayne Johnsons Anwalt Brent Wisner beim Urteilsspruch.
Dewayne Johnsons Anwalt Brent Wisner beim Urteilsspruch.
Josh Edelson, Keystone
Auch Richterin Suzanne Ramos Bolanos scheint zufrieden, als sie das Urteil spricht.
Auch Richterin Suzanne Ramos Bolanos scheint zufrieden, als sie das Urteil spricht.
Josh Edelson, Keystone
Für Monsanto hingegen wird es teuer: Ein Anwalt des Konzerns beim Urteilsspruch.
Für Monsanto hingegen wird es teuer: Ein Anwalt des Konzerns beim Urteilsspruch.
Josh Edelson, Keystone
Der Hausmeister machte den Agrarkonzern für seine Krebserkrankung verantwortlich: Dewayne Johnson sitzt als Kläger gegen Monsanto vor Gericht. (9. Juli 2018)
Der Hausmeister machte den Agrarkonzern für seine Krebserkrankung verantwortlich: Dewayne Johnson sitzt als Kläger gegen Monsanto vor Gericht. (9. Juli 2018)
Josh Edelson via AP, Keystone
Monsantos Anwälte zogen bei der Verhandlung den Kürzeren.
Monsantos Anwälte zogen bei der Verhandlung den Kürzeren.
Josh Edelson via AP, Keystone
Johnson bekommt 78 Millionen Dollar Schmerzensgeld.
Johnson bekommt 78 Millionen Dollar Schmerzensgeld.
Josh Edelson via AP, Keystone
Monsanto gehört seit kurzem zum Bayer-Konzern.
Monsanto gehört seit kurzem zum Bayer-Konzern.
Sascha Steinbach, Keystone
Wegen Glyphosat, das die Firma in Unkrautvernichtungsmitteln verwendet, steht Monsanto in der Kritik.
Wegen Glyphosat, das die Firma in Unkrautvernichtungsmitteln verwendet, steht Monsanto in der Kritik.
Patrick Pleul, Keystone
Glyphosat soll Krebs verursachen, weshalb schon viele Menschen gegen den Einsatz des Wirkstoffs protestiert haben.
Glyphosat soll Krebs verursachen, weshalb schon viele Menschen gegen den Einsatz des Wirkstoffs protestiert haben.
Stephanie Lecocq, Keystone
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Im Glyphosat-Prozess in den USA hat der krebskranke Kläger einer niedrigeren Strafzahlung gegen die Bayer-Tochter Monsanto zugestimmt. Dewayne Johnson willigt laut seiner Anwälte in die Absenkung des Schadenersatzes von 289 auf rund 78 Millionen Dollar ein.

Damit wolle er «die Last eines neuen Prozesses» vermeiden, erklärten seine Anwälte in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an ein Gericht von San Francisco.

Monsanto war im August von einem Geschworenengericht in San Francisco zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt worden. Glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel wie Roundup und RangerPro hätten «wesentlich» zur Krebserkrankung des früheren Hausmeisters Johnson beigetragen, hiess es zur Begründung. Monsanto habe nicht vor der Gefährlichkeit der Herbizide gewarnt.

Vor anderthalb Wochen lehnte eine Richterin in San Francisco die Forderung der Tochter des deutschen Chemiekonzerns Bayer nach einem neuen Prozess ab. Zugleich erklärte sie aber, der Schadenersatz müsse von 289 Millionen auf 78 Millionen Dollar gesenkt werden. Johnson wurde bis zum 7. Dezember Zeit gegeben, dem zuzustimmen – andernfalls sollte der Schadenersatz in einem neuen Prozess festgelegt werden.

(SDA)

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