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«Traditioneller Detailhandel und Onlinekanal verschmelzen»

Laut Detailhandelsexperte Martin Hotz sind die stationären Händler durch die schier unbegrenzten Informationen zu Produkten stark gefordert. Er erklärt, wie sie darauf reagieren und welche Probleme sich dabei stellen.

Der Onlinehandel ist auf dem Vormarsch: Laut einer Studie der Credit Suisse wird er sich bis 2020 verdoppeln.
Der Onlinehandel ist auf dem Vormarsch: Laut einer Studie der Credit Suisse wird er sich bis 2020 verdoppeln.
Ross D. Franklin/AP Photo

Herr Hotz, der Onlinehandel ist auf dem Vormarsch. Gewisse Experten sagen gar, er werde den Detailhandel revolutionieren. Gleichzeitig ist der Anteil des E-Commerce in der Schweiz noch immer tief. Wie passt das zusammen? Mit einem Anteil von rund 5 Prozent am gesamten Einkaufsvolumen ist der Anteil des Onlinehandels tatsächlich noch gering. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, welch wichtige Rolle dem Internet zukommt, wenn sich Konsumenten informieren wollen. Wie eine aktuelle Untersuchung von uns zeigt, erkundigen sich rund 48 Prozent der Bevölkerung vorzugsweise im Internet, kaufen aber im stationären Handel, also in einem Laden ein. Umgekehrt lassen sich jedoch nur rund 12 Prozent im Laden beraten und kaufen dann das Produkt im Internet ein.

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