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Uber und New York schliessen Frieden – vorläufig

Big Apples Bürgermeister Bill de Blasio machte eine 180-Grad-Wende: Der umstrittene Fahrdienstvermittler darf vorerst weiter expandieren.

chk
Es darf in New York mehr davon geben: Uber-Fahrzeug. (20. Juli 2015)
Es darf in New York mehr davon geben: Uber-Fahrzeug. (20. Juli 2015)
Spencer Platt, AFP

Uber darf in New York vorerst weiter aggressiv expandieren: Der umstrittene Fahrdienstvermittler hat einen vorläufigen Friedenspakt mit dem Bürgermeister der US-Grossstadt, Bill de Blasio, geschlossen. Der Stadtrat lässt einen Vorschlag zur Einschränkung fallen.

Erst Ende Juni war ein von der Taxi- und Limousinenkommission vorangetriebener und von de Blasio zunächst unterstützter Gesetzentwurf eingebracht worden, wonach Taxi-Ersatzdienste mit mehr als 500 Wagen vorübergehend nur noch ein Prozent mehr Fahrzeuge pro Jahr hätten auf die Strassen bringen dürfen.

Für Uber, das seine Präsenz in New York in den letzten Jahren markant erhöht und mittlerweile mehr Wagen als die klassischen Taxi-Anbieter im Einsatz hat, hätte das eine Vollbremsung bedeutet.

Der Vorschlag sei nun aber vorerst vom Tisch, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Zunächst soll in einer Studie geklärt werden, inwieweit Ubers rasante Expansion New Yorks ohnehin schon berüchtigte Staus verstärkt. Die Untersuchung, bei der die Firma kooperieren und Daten offenlegen wird, soll vier Monate dauern – solange darf das Unternehmen ungebremst weiter wachsen.

Für das Unternehmen ist das ein grosser Lobby-Erfolg. Für de Blasio kommt die überraschende Einigung einer 180-Grad-Wende gleich. Vor wenigen Tagen hatte er sich in einem Meinungsbeitrag in der «New York Daily News» für die Wachstumsbremse eingesetzt.

(SDA)

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