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UBS büsst für Insiderhandel in den USA

Die UBS hat sich bereit erklärt, im Rahmen eines Abkommens mit zahlreichen US-Justizbehörden eine Strafe von 160 Millionen Dollar wegen Insiderhandels ehemaliger Angestellter zu zahlen.

UBS-Angestellte hatten den Handel mit sogenannten Municipial Bonds in 36 US-Bundesstaaten manipuliert. Municipial Bonds sind Anleihen, die in den USA insbesondere von den Bundesstaaten herausgegeben werden. Das US-Justizministerium teilte am Mittwoch mit, die UBS habe die Verantwortung für illegales und wettbewerbsfeindliches Verhalten ehemaliger Mitarbeiter in den Jahren 2001 bis 2006 übernommen.

Nach Angaben des Justizministeriums und der Börsenaufsicht SEC hatten die Behörden der betroffenen Bundesstaaten, Städte und Gemeinden ihre Einnahmen aus dem Verkauf kommunaler Rentenpapiere investieren wollen.

Die früheren UBS-Mitarbeiter manipulierten das Ausschreibungsverfahren dafür und zahlten mitunter auch Bestechungsgelder. Die vereinbarten 160 Millionen Dollar sollen als Entschädigung und Geldstrafe an verschiedene Behörden gehen. Die Einigung mit der UBS sei sowohl auf Bundesebene als auch mit den Staatsanwälten der Bundesstaaten abgeschlossen worden.

UBS nimmt Stellung

Die Grossbank selbst zeigte sich «erfreut» über den Abschluss des Abkommens. Die fraglichen Tätigkeiten seien in einer nicht mehr existierenden Geschäftseinheit begangen worden, heisst es in einer Medienmitteilung der Bank. Zudem seien für das Abkommen in früheren Quartalen bereits Rückstellungen getätigt worden. Somit werde das Abkommen keinen Einfluss auf die Geschäftszahlen zukünftiger Quartale haben, heisst es weiter.

SDA/rub

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