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UBS kündigt Informatiker wegen Datentransfer fristlos

Die Staatsanwaltschaft konnte dem Mann keine strafrechtlich relevanten Handlungen nachweisen.

Von Bruno Schletti
Der Mitarbeiter hatte Bankdaten an seine private Mail-Adresse geschickt – angeblich, um zu arbeiten. Foto: Gianluca Colla (Bloomberg)
Der Mitarbeiter hatte Bankdaten an seine private Mail-Adresse geschickt – angeblich, um zu arbeiten. Foto: Gianluca Colla (Bloomberg)

Den 5. Juli 2012 wird Damien Conrad* nie mehr vergessen. Der heute 61-jährige UBS-Informatiker wurde damals zu einer internen Befragung zitiert. Danach wurde er in seinem Büro festgehalten, bis Vertreter der Staatsanwaltschaft auftauchten. Es folgten Durchsuchungen von Büro und Wohnung. Dann wurde Conrad verhaftet. Die folgende Nacht verbrachte er im Polizeigefängnis auf dem Zürcher Kasernenareal.

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