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UBS will toxische Papiere zurückkaufen

Der SNB-Stabilisierungsfonds soll bis Ende Jahr zurück an die UBS gehen. Wegen einer Vergleichszahlung in den USA geht der Gewinn gegenüber dem ersten Quartal um 30 Prozent zurück.

Die UBS will von der Schweizerischen Nationalbank ein Portfolio von Schrottpapieren zurückkaufen, dass diese während der Finanzkrise zur Stabilisierung der Bank übernommen hatte. Die Rede ist vom so genannten «Stabfonds», einer Sammlung von Krediten und Wertschriften im Immobilienbereich sowie aus entsprechenden Derivaten. Dies teilt die Bank heute im Rahmen der Quartalszahlenpublikation mit. Im Oktober 2008 hatte die Schweizerische Nationalbank insgesamt 38 Milliarden Dollar aufgewendet, um der UBS belastende Schrottpapiere abzunehmen. Laut der UBS soll der Rückkauf der Papiere im vierten Quartal 2013 erfolgen, mit positiven Auswirkungen auf die Kapitalisierung der Bank.

Das abgelaufene Quartal beschliesst die UBS mit einer Kapitalquote von 11,2 Prozent (BIZ-Kernkapitalquote). Ende März war die Bank noch bei 10,1 Prozent gestanden. Ziel ist, diese Quote bis Ende 2013 auf 11,5 und bis Ende 2014 auf 13 Prozent zu erhöhen. Laut Konzernchef Sergio Ermotti ist die UBS bei der Umsetzung ihrer Strategie «rascher vorangekommen als geplant». Die Bank hat im zweiten Quartal gemäss eigenen Angaben einen Reingewinn von 690 Millionen Franken erwirtschaftet. Der bereinigte Vorsteuergewinn liegt bei 1,02 Milliarden Franken. Diese Zahlen waren bereits am vergangenen Montag bekannt geworden.

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