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UBS zu Millionenzahlung verurteilt

Die Grossbank muss einem amerikanischen Kunden rund 7 Millionen Franken zahlen. Das hat das Bezirksgericht Zürich entschieden. Die UBS habe einen Verkaufsauftrag zu spät ausgeführt.

Die Grossbank soll einen Verkaufsauftrag zu spät ausgeführt haben: Der UBS-Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse.
Die Grossbank soll einen Verkaufsauftrag zu spät ausgeführt haben: Der UBS-Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse.
Keystone

Gemäss einem Bericht von «NZZ Online» hatte der US-Kunde am 1. September 2008 der Bank den schriftlichen Auftrag erteilt, sämtliche amerikanischen Wertschriften in den Depots seiner Gesellschaft mit Sitz in Hongkong zu verkaufen. Die UBS habe den Auftrag zunächst aber nicht ausgeführt, weil wegen Untersuchungen der US-Steuerbehörden alle Vermögenswerte auf seinen Konti und Depots gesperrt seien.

Nachdem die Sperre aufgehoben wurde, habe die Bank den Auftrag am 7. Oktober ausgeführt. Der Erlös betrug 19,9 Millionen Franken. Fünf Wochen früher und damit vor der Schockwelle an den Finanzmärkten wegen der Lehman-Pleite wären dem Kunden laut «NZZ Online» allerdings 26,8 Millionen Franken gutgeschrieben worden.

UBS zieht das Urteil weiter

Das Bezirksgericht Zürich verurteilte die Bank nun dazu, dem einstigen Kunden 6,98 Millionen Franken plus 5 Prozent Zinsen, den Grossteil der Gerichtsgebühren und eine Prozessentschädigung zu bezahlen. Die UBS will das Urteil am Obergericht des Kantons Zürich anfechten, wie ein Sprecher der Bank sagte.

SDA/pbe

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