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Uli, der Ehrenmann

Ulrich Hoeness, ehemaliger Präsident des FC Bayern München, ist wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport behandelt ihn aber wie eine Respektsperson. Weshalb nur?

Von Bruno Schletti
Uli Hoeness herzt im Mai – vor seinem Haftantritt – FC-Bayern-München-Trainer Pep Guardiola. Foto: Stuart Franklin (Reuters)
Uli Hoeness herzt im Mai – vor seinem Haftantritt – FC-Bayern-München-Trainer Pep Guardiola. Foto: Stuart Franklin (Reuters)

Am 2. Juni rückte Uli Hoeness, Steuersünder und Übervater des FC Bayern München, ins Gefängnis in Landsberg am Lech ein. Seit einem halben Jahr lebt der früher auf allen Kanälen Präsente abgeschottet von der Öffentlichkeit. Aus den Schlagzeilen gerückt ist er damit nicht. Die deutschen Medien machen aus jeder Bewegung eine Story: 20. September: erster Ausgang. Hoeness feiert Weihnachten im Kreis seiner Liebsten. Darf sogar zu Hause übernachten. Auch Silvester soll er in seinem Haus am Tegern­see verbringen dürfen.

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