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Und weg ist der märchenhaft gute Ruf

Der ex-Chef von BNP Paribas sagte es einmal so: Wir ticken anders als die an der Wallstreet, wir haben mehr Kultur und Stil. Die US-Justiz macht Schluss mit diesen Träumereien.

Kann es sein, dass in Paris niemand wusste, was in den Genfer Büros lief?: BNP-Paribas-Filiale in Genf. Foto: Valentin Flauraud (Bloomberg)
Kann es sein, dass in Paris niemand wusste, was in den Genfer Büros lief?: BNP-Paribas-Filiale in Genf. Foto: Valentin Flauraud (Bloomberg)

Was hat sich die Grossbank BNP Paribas, ein Traditionsunternehmen mit langer Geschichte und hehrem Selbstbild, über die vergangenen Jahre doch selber als Modell gepriesen – als Antithese zu all diesen gierigen Finanz­instituten, die sonst noch so auf dem Weltmarkt ihr Geld machten. Unvergessen bleibt die Eigenwerbung von Michel Pébereau, der das Haus von 1993 bis 2011 wie ein König führte: «Wir sind eine universelle Bank à la française», sagte er einmal. Gemeint war: Wir ticken anders als die an der Wallstreet, wir haben mehr Kultur und Stil. So etwa.

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