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Und zum Abschied noch ein lukratives Konkurrenzverbot

Die Abgangsentschädigung für Topmanager ist seit 2014 verboten. Der Ersatz dafür ist bereits gefunden.

Dank Ex-Novartis-Chef Daniel Vasella weiss das ganze Land, wie sich ein Konkurrenzverbot vergolden liesse. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Dank Ex-Novartis-Chef Daniel Vasella weiss das ganze Land, wie sich ein Konkurrenzverbot vergolden liesse. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Die Angst vor der Konkurrenz geht um. Diesen Eindruck erhält man bei der Durchsicht der Traktandenlisten für die aktuellen Generalversammlungen von börsenkotierten Gesellschaften.

Zum Beispiel bei der UBS. Heute stimmen die Aktionäre in Basel unter anderem über die Statutenänderungen in Zusammenhang mit der Minder-Initiative ab. Beim Punkt «Verträge mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung» wird festgehalten, dass Mitglieder der Konzernleitung mit einem einjährigen Konkurrenzverbot belegt werden können. Der Betroffene erhält in dieser Zeit eine Entschädigung in der Höhe der im Jahr zuvor überwiesenen Gesamtvergütung. Vom Augenblick der Kündigung an kann der Banker im besten Fall zwei Jahre lang auf der Gehaltsliste verbleiben – das erste Jahr während der vertraglichen Kündigungsfrist von einem Jahr, das zweite Jahr während der Periode des Konkurrenzverbots.

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