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«Unrealistische Erwartungen»

Finma-Präsidentin Anne Héritier Lachat fühlt sich und ihre Behörde oft missverstanden. Die Erwartungen an ihre Behörde seien oft unrealistisch, sagt sie.

Daniel Zulauf
«Die Wahrnehmung unserer Rolle ist kompliziert» sagt Anna Héritier Lachat: Die Finma-Präsidentin bei der Präsentation des Jahresberichts (26. März 2013).
«Die Wahrnehmung unserer Rolle ist kompliziert» sagt Anna Héritier Lachat: Die Finma-Präsidentin bei der Präsentation des Jahresberichts (26. März 2013).
Keystone

Frau Héritier Lachat, Sie betonen bei jeder Gelegenheit, die Finanzmarkt­aufsicht (Finma) sei weder ein Zivil­gericht noch eine Ombudsstelle. Warum haben Beaufsichtigte und Öffentlichkeit die Rolle der Finma noch immer nicht begriffen? Die Wahr­nehmung unserer Rolle ist tatsächlich kompliziert. Wir sind in erster Linie eine Aufsichtsbehörde. Aber in die ­öffentliche Diskussion geraten wir ständig wegen des Themas Regulierung oder gar Überregulierung. An uns werden vielfach unrealistische Erwartungen herangetragen. Das setzt uns immer wieder einer Fun­damentalkritik aus.

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