Zum Hauptinhalt springen

US-Bank Wells mit Gewinneinbruch

Die US-Grossbank Wells Fargo hat im dritten Quartal 25 Prozent weniger Gewinn erzielt als im Vorjahreszeitraum.

Wie das Geldinstitut am Mittwoch in San Francisco mitteilte, fiel der Gewinn um 530 Millionen Dollar auf 1,64 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) oder 49 Cent pro Aktie. Er übertraf damit die Erwartung der Analysten von 41 Cent pro Aktie.

Der Umsatz stieg nach den Angaben der Bank um 5 Prozent auf 10,38 Milliarden Dollar. Der Profit sei durch Abschreibungen auf Anlagen in die inzwischen unter staatliche Zwangsverwaltung gestellten Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac sowie in die zusammengebrochene Investmentbank Lehman Brothers belastet. Ferner schmälere den Gewinn eine Ausweitung der Vorsorge gegen Kreditausfälle um 2,5 Milliarden Dollar auf nunmehr 8 Milliarden Dollar.

Wachovia-Übernahme

Wells Fargo erwartet, nach dem Rückzug der Citigroup die Übernahme der angeschlagenen Wachovia zum Jahresende abschliessen zu können. Die Bank aus Kalifornien rückt dann nach Einlagen und Zweigstellen an die Spitze der US-Banken. Wells Fargo hat die Finanzmarktkrise bisher deutlich besser als der Grossteil der Konkurrenten überstanden, vor allem weil sie sich kaum auf das Geschäft mit Subprime-Krediten, schlecht besicherten Hypothekendarlehen, eingelassen hatte.

Der Aktienkurs von Well Fargo stieg – ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Banken in den USA – seit Jahresbeginn um 11 Prozent und im dritten Quartal sogar um 58 Prozent.

AP/mbr

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch