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US-Haushaltgerätehersteller streicht 5000 Jobs

Wegen schwacher Nachfrage steht der US-Konzern Whirlpool – hierzulande bekannt mit der Marke Bauknecht – auf die Kostenbremse.

Ausserhalb der USA sollen davon 1900 Arbeitsplätze wegfallen, vor allem in Europa, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Nähere Details zu den europäischen Stellenstreichungen gab es nicht. Für das dritte Quartal meldete Whirlpool einen Gewinnrückgang von sieben Prozent auf 163 Millionen Dollar. Der Umsatz legte um ein Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar zu.

Massiv Umsatz verloren

«Wir haben im dritten Quartal einen steilen Nachfragerückgang in Nordamerika und Europa erlebt und wir erwarten in nächster Zeit keine Verbesserung», sagte Whirlpool-Chef Jeff M. Fetig. Dem Hausgeräte-Hersteller machten zugleich im bisherigen Jahresverlauf die hohen Rohstoffkosten zu schaffen.

In Nordamerika ging der Whirlpool-Umsatz im dritten Quartal um sieben Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar zurück. Das operative Ergebnis fiel auf 74 Millionen Dollar von 132 Millionen vor einem Jahr. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Industrie in diesem Jahr in Nordamerika zehn Prozent weniger Haushaltgeräte verkaufen wird.

SDA/cpm

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