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US-Wirtschaft kommt wieder in Fahrt

Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist im zweiten Quartal um satte 3,3 Prozent gewachsen, deutlich mehr als erwartet.

Zurückzuführen ist die Konjunkturbelebung nach zwei ausgesprochen schwachen Quartalen vor allem auf eine höhere Nachfrage nach US-Exportgütern im Ausland und die dank Steuernachlässen angeheizte private Nachfrage in den USA.

Zweifel an Nachhaltigkeit

Ob diese zwei Faktoren die US-Konjunktur aber weiter stützen können, wird von Analysten angezweifelt. So gibt es Sorgen, dass der Effekt der Steuernachlässe abebbt und dass im Ausland weniger US-Produkte gekauft werden, da in vielen anderen Volkswirtschaften die Konjunktur abkühlt.

Die 3,3 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr sind deutlich mehr, als die Regierung ursprünglich geschätzt (1,9 Prozent) oder Konjunkturexperten vorausgesagt hatten (2,7 Prozent). Es ist auch der höchste Wert seit fast einem Jahr.

Guten Zahlen auch am Arbeitsmarkt

Auch vom Arbeitsmarkt kamen positive Signale. So ist die Zahl der Amerikaner, die erstmals Anträge auf Arbeitslosengeld stellten, in der vergangenen Woche zum dritten Mal in Folge zurückgegangen. Anfang August hatte sie noch ein Sechs-Jahres-Hoch erreicht. Jetzt liegt sie saisonbereinigt bei 425'000 (minus 10'000). Allerdings gilt ein Wert über 400'000 bei Konjunkturexperten immer noch als Indikator für einen Wirtschaftsabschwung.

AP/cpm

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