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Vekselberg wusste von nichts

Der russische Investor sagte vor Gericht als Zeuge in einem Arbeitsrechtsstreit aus. Worum es sich handle, interessiere ihn nicht, sagte er.

«Das ist eine untypische Situation», sagte gestern Viktor Vekselberg. Foto: Bloomberg
«Das ist eine untypische Situation», sagte gestern Viktor Vekselberg. Foto: Bloomberg

Die Spannung war gross, und ob er wirklich auftaucht, war lange Zeit unklar. Gestern um 13.15 Uhr war es dann so weit. Viktor Vekselberg fuhr im silbergrauen Audi Q7 vor dem Zürcher Arbeitsgericht vor – mit dabei eine ganze Entourage von Chauffeur, Bodyguards und Beratern. Der russische Investor und Inhaber der Beteiligungsgesellschaft Renova kam, um sich zu einem Streit mit einem ehemaligen Mitarbeiter zu äussern. K.T.* hat die Firma RE.A.M, die im Sinne eines Family-Office für Vekselberg funktioniert, wegen missbräuchlicher Kündigung auf zwei Millionen Franken eingeklagt. Er arbeitete als Anwalt für Renova und später RE.A.M und behauptet, ihm sei unter anderem gekündigt worden, weil er auf die Ein­haltung der Compliance pochte. Zudem wirft K.T. RE.A.M vor, ihm Leistungsboni für die knapp fünf Jahre dauernde Anstellung nicht wie versprochen ausbezahlt zu haben.

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