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Visilab unterliegt gegen Onlineportale

Die Optikerkette Visilab wollte Internet-Anbietern verbieten, Preisvergleiche von Kontaktlinsen anzustellen. Ein Gericht entscheid für die Online-Shops und damit für mehr Transparenz.

Wollte Transparenz bei den Kontaktlinsen unterbinden: Visilab-Filiale in Genf.
Wollte Transparenz bei den Kontaktlinsen unterbinden: Visilab-Filiale in Genf.
Keystone

Im Geschäft mit Kontaktlinsen liegen sich etablierte Optiker und Internetanbieter in den Haaren. Onlineshops wie Discountlens oder Mr. Lens werfen Optikerketten wie Visilab oder McOptik vor, identische Linsen unter anderem Namen zu weit höheren Preisen zu verkaufen.

Viele Optiker verkauften gängige Linsen unter einer Eigenmarke. Dem Konsumenten bleibe jedoch verborgen, dass hinter diesen Eigenmarken oft identische Linsen grosser Hersteller steckten, die meist günstiger erhältlich seien, so der Vorwurf der Internetanbieter. Der Unterschied zwischen der Eigenmarke und dem Original bestehe lediglich im Namen, in der Verpackung und im Preis. Ein Beispiel: Linsen der Marke Biofinity des US-Herstellers Coopervision werden bei Schweizer Optikerketten unter den Namen Dynalens oder Cadence geführt. Die Preisunterschiede seien jedoch markant, sagt Jacqueline Urbach, Inhaberin von Discountlens. «Im Vergleich zu den Eigenmarken der Optikerketten sind die Originale zwischen 20 und 50 Prozent günstiger.»

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