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Vom Hoffnungsträger der CS zum Dauerkritisierten

Tidjane Thiam ist seit einem Jahr Chef der Credit Suisse. Er ist angetreten, um die Bank zu erneuern. Das Vorhaben könnte an widrigen Umständen und dem umstrittenen Führungsstil des Managers scheitern.

Credit-Suisse-CEO Tidjane Thiam bei einem TV-Interview im vergangenen März in London. Foto: Simon Dawson (Bloomberg)
Credit-Suisse-CEO Tidjane Thiam bei einem TV-Interview im vergangenen März in London. Foto: Simon Dawson (Bloomberg)

In der Schweiz wurde kaum jemals ein Manager mit so viel Vorschusslorbeeren bedacht wie er. Im März des letzten Jahres gab die Credit Suisse bekannt, dass Tidjane Thiam der neue Chef der Bank werden soll. Im Juli trat der frühere Firmenlenker des britischen Versicherers Prudential sein Amt an. Damals bezeichnete ihn das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» als «Monsieur Hope» und die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» als den «Hoffnungsträger aus dem Königreich». Ihm könne es gelingen, das Wunder zu vollbringen und die CS für die Zukunft fitzutrimmen, so die einhellige Meinung.

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