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Von Problemen umzingelt

Eine neue Steuer-CD in Deutschland, ehemalige UBS-Angestellte als Kronzeugen im Libor-Skandal, Privatklagen wegen Euribor-Manipulationen. Kann es für die UBS noch schlimmer kommen?

Haufenweise Ärger: UBS-Chef Sergio Ermotti.
Haufenweise Ärger: UBS-Chef Sergio Ermotti.
Keystone

Nordrhein-Westfalens Steuerfahnder arbeiten erneut auf Hochtouren. Vor einem Monat standen sie bei deutschen Kunden der Credit Suisse vor der Tür. Jetzt droht das gleiche Schicksal den Kunden der UBS. Eine neue Steuer-CD soll Daten von Kunden enthalten, denen die UBS mit der Einrichtung von Stiftungen geholfen hat, ihr Schwarzgeld zu verstecken. Die Credit Suisse hingegen schützte das Geld ihrer Kunden, indem sie es in Lebensversicherungen verpackte, für die keine Steuern bezahlt werden müssen (Redaktion Tamedia berichtete). Neben der neuen CD mit Kundendaten sei den deutschen Steuerfahndern auch Schulungsmaterial der UBS zugespielt worden, schreibt die «Financial Times Deutschland». Mit dem Material hätten Kundenberater gelernt, wie sie deutschen Vermögenden Steuervermeidungs-Modelle schmackhaft machen können. Die deutschen Steuerfahnder wollen der UBS mit dem Schulungsmaterial nachweisen, dass die Bank aktiv Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet hat.

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