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«VW hätte sich als reuiger Sünder präsentieren können»

Wie VW seinen Ruf wieder herstellt und was die Schweiz damit zu tun hat, sagt Kommunikationsexperte Bernhard Bauhofer.

VWs Ruf ist beschädigt: Greenpeace-Aktivisten vor der Firmenzentrale in Wolfsburg. (25. September 2015)
VWs Ruf ist beschädigt: Greenpeace-Aktivisten vor der Firmenzentrale in Wolfsburg. (25. September 2015)
Fabian Bimmer, Reuters

VW kommt nicht mehr aus den Negativschlagzeilen. Was kann der Konzern tun, um seinen angeschlagenen Ruf zu retten?

Die Reputation der ganzen Firma ist massiv beschädigt. Das, wofür VW steht, nämlich Qualität und Ingenieurskunst, wurde dem kurzfristigen Ziel, zum weltgrössten Autohersteller zu werden, geopfert. Die Leute sind offenbar wissentlich und willentlich in die Irre geführt worden, über Jahre hinweg. Das schadet auch dem Ruf Deutschlands, das sich mit der Energiewende im Umweltschutz besonders hervorgetan hat. Der erste Schritt zur Aufarbeitung ist nun mit dem Rücktritt von Konzernchef Martin Winterkorn getan. Nur ein grundlegender Wandel der Unternehmenskultur kann die Glaubwürdigkeit wiederherstellen: weg von Profit, hin zu Qualität.

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