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Wallstreet bricht ein – UBS stürzt ab

Das US-Rettungspaket für den Finanzmarkt lässt die Börsen kalt. Der SMI verliert 3,5 Prozent, der Dow Jones startet 2,5 Prozent im Minus. Die UBS-Aktie bricht bis zu 12 Prozent ein.

UBS-Konzernchef tritt am 26. Februar 2008 mit sofortiger Wirkung zurück. Der ehemalige Credit Suisse-Chef Oswald J. Grübel übernimmt die Führung.
UBS-Konzernchef tritt am 26. Februar 2008 mit sofortiger Wirkung zurück. Der ehemalige Credit Suisse-Chef Oswald J. Grübel übernimmt die Führung.
Keystone
General Motors fährt einen Verlust von 31 Milliarden Dollar ein.
General Motors fährt einen Verlust von 31 Milliarden Dollar ein.
Keystone
Die Wellen der Depression schwappten bis nach Europa – und gaben dort den politischen Extremisten Aufwind. Eine Gruppe von Menschen steht am 13. Juli 1931 vor der in die Krise geratene Darmstädter und Nationalbank (Danatbank) in Berlin.
Die Wellen der Depression schwappten bis nach Europa – und gaben dort den politischen Extremisten Aufwind. Eine Gruppe von Menschen steht am 13. Juli 1931 vor der in die Krise geratene Darmstädter und Nationalbank (Danatbank) in Berlin.
Keystone
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Der SMI eröffnete mit 0,97 Prozent im Minus und verlor bis am Nachmittag über 3 Prozent. Die UBS-Aktie verlor zu Handelsbeginn 2,5 Prozent, stürzte dann massiv ins Minus - bis zu 11 Prozent. Auch die CS verlor bis zu 6 Prozent.

Wallstreet eröffnete den Handel über 2 Prozent im Minus.

Neue Hiobsbotschaften aus der Bankenwelt überschatteten den positiven Effekt, den Marktteilnehmer sich von der grundsätzlichen Einigung im Zusammenhang mit dem Rettungspaket der US-Regierung für die angeschlagene US-Finanzbranche erhofft hatten. Finanzwerte tendierten erneut leichter.

In Europa stecken gleich drei Banken in Schwierigkeiten. So brauchen die deutsche Hypo Real Estate, die niederländisch-belgische Fortis und die britische Bradford & Bingley Unterstützung von aussen. Und in den USA steht auch die Wachovia Bank in Verkaufsgesprächen.

Asien im Minus

Im fernöstlichen Devisenhandel gab der Euro wegen der Ausweitung der Bankenkrise auf europäische Institute deutlich nach. Aktien von Finanzinstituten gaben erneut nach. Auch Automobiltitel und Energiekonzerne gehörten zu den Verlierern.

In Tokio schloss der Nikkei-Index nach anfänglichen Gewinnen 1,3 Prozent im Minus bei 11'743 Punkten. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur notierten schwächer.

sda/ap/vin/grü

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