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War sie zu «pushy» oder einfach der Lohn zu tief?

Überraschend muss «New York Times»-Chefredaktorin Jill Abramson ihren Stuhl räumen. Der gestrige Abgang war radikal.

Walter Niederberger, San Francisco
Eckte mit ihrem forschen Führungsstil an: Jill Abramson.
Eckte mit ihrem forschen Führungsstil an: Jill Abramson.
Keystone

Die Entlassung der 60-jährigen Jill Abramson überraschte die Redaktion und schockierte sie. Herausgeber Arthur Sulzberger hatte am Mittwochnachmittag kurzfristig zu einem Treffen geladen, wo er knapp bekannt gab, dass Dean Baquet der neue Chefredaktor sei. Er wolle nicht näher auf die Hintergründe der Entlassung eingehen, so Sulzberger, doch müsse «ein Problem bei der Führung der Nachrichtenredaktion» behoben werden.

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