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Warum der Chef ein Ausländer ist

Fast die Hälfte der Schweizer Führungskräfte sind keine Schweizer. Genügen Einheimische den Ansprüchen nicht? Redaktion Tamedia hat sich umgehört, warum der Ausländeranteil in den Chefetagen so hoch ist.

Der Schweizer Kadermarkt integriert unterschiedliche Nationalitäten wie kaum ein anderes Land: Ein Schweizer- sowie diverse EU-Reisepässe, aufgenommen am 10. Februar 2011 in Zürich.
Der Schweizer Kadermarkt integriert unterschiedliche Nationalitäten wie kaum ein anderes Land: Ein Schweizer- sowie diverse EU-Reisepässe, aufgenommen am 10. Februar 2011 in Zürich.
Keystone

Wer Ausländer ist und noch dazu gut ausgebildet, der hat gute Karten in der Schweiz. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften ist hoch, das gilt insbesondere für Kaderpositionen. Die Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte von global tätigen Industriekonzernen aus der Schweiz haben in den vergangenen Jahren einen massiven Zuwachs von Ausländern erfahren. Gemäss den Zahlen des Unternehmensberaters Guido Schilling aus dem Jahr 2011 ist der Anteil von Nicht-Schweizern in den Chefetagen seit 2006 von 36 Prozent auf 45 Prozent gestiegen. Fast die Hälfte der Konzernchefs sind keine Schweizer. Woran liegt das?

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