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Was Schweizer Industriekonzerne besser als Siemens machen

Der deutsche Industrieriese streicht weltweit 15'000 Jobs. In der Schweiz ist dagegen ein Abbau bei Industriefirmen wie ABB, Oerlikon und GF nicht in Sicht. Was machen sie anders?

Alleine in Deutschland streicht Siemens 5000 Stellen.
Alleine in Deutschland streicht Siemens 5000 Stellen.
Keystone

Siemens Schweiz beruhigte gestern die verunsicherten 6200 Mitarbeitenden mit einer internen Mitteilung. Das Sparprogramm, auf dem der geplante Abbau von 15'000 Jobs weltweit basiert – davon 5000 allein in Deutschland – wurde bereits letztes Jahr angekündigt. In der Schweiz setzte Siemens die Vorgaben rasch um. In der Division Gebäudetechnik, die von Zug aus geführt wird, wurden 80 Stellen in der Zentrale und 40 in der Entwicklung gestrichen, und in der Produktion fielen 100 Arbeitsplätze der Verlagerung arbeitsintensiver Montagearbeiten nach Rumänien und China zum Opfer. Im Februar schliesslich gab die Regionalgesellschaft Siemens Schweiz die Streichung von 50 Stellen bekannt. Die Massnahmen seien grösstenteils umgesetzt, ein zusätzlicher Abbau sei in der Schweiz nicht in Sicht, betont ein Sprecher.

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