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Wegen Happy Meal: Mutter verklagt McDonald’s

McDonald’s, die weltgrösste Fast-Food-Kette, ist mit einer Sammelklage konfrontiert.

McDonald’s fett- und zuckerreiche Verlockungen: Ein kalifornisches Gericht beschäftigt sich jetzt damit.
McDonald’s fett- und zuckerreiche Verlockungen: Ein kalifornisches Gericht beschäftigt sich jetzt damit.
Reuters

Eine zweifache Mutter aus dem kalifornischen Sacramento hat gegen die Fast-Food-Kette McDonald’s eine Sammelklage eingereicht. Sie klagt wegen Verführung von Kindern zu ungesundem Essen durch Spielzeuggeschenke.

Werbemassnahmen nicht erkannt

Im Verfahren «Parham v. McDonald’s Corp., CGC-10506178» am California Superior Court in San Francisco setzte sich Monet Parham an die Spitze einer Klage gegen das Kindermenü Happy Meal, das ausser Hamburgern, Pommes und Getränken auch Spielzeug enthält.

Als Grund für die Klage nannte Parham ihre sechs Jahre alte Tochter Maya, die vor allem wegen der Spielzeuge bei McDonald’s essen wolle. «Ich sorge mich um die Gesundheit meiner Kinder und bin der Meinung, dass McDonald’s in ihrer Entwicklung möglichst wenig Raum einnehmen sollte», sagte sie.

Unterstützt wird die Sammelklage vom Zentrum für öffentliche Gesundheit CSPI, das darauf verweist, dass kleine Kinder Werbemassnahmen nicht als solche erkennen könnten. Mit der Werbung trage McDonald’s zu einer Gesundheitskrise in Kalifornien bei. McDonald’s wehrt sich gegen die Klage. Laut der Firma bestätigten Eltern regelmässig, sie seien zufrieden mit den Happy Meals.

Kampf gegen Fettleibigkeit

Im Oktober hatte die Stadtverwaltung von San Francisco entschieden, ab Dezember kommenden Jahres Geschenke in McDonald’s-Kindermenüs zu verbieten, wenn beim verkauften Essen nicht bestimmte Höchstgrenzen bei Kalorien, Salz, Fett und Zucker eingehalten würden. Dies als Massnahme im Kampf gegen Fettleibigkeit.

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