Weiterer Rückschlag für Boeing

Die amerikanische Fluggesellschaft verlängert das Flugverbot für den Flugzeugtyp Boeing 737 Max.

Bis November bleiben die Flugzeuge von American Airlines des besagten Typs am Boden: Boeing-737-Max-Maschinen vieler Airlines befinden derzeit in der Nähe von Seattle. (27. Juni 2019)

Bis November bleiben die Flugzeuge von American Airlines des besagten Typs am Boden: Boeing-737-Max-Maschinen vieler Airlines befinden derzeit in der Nähe von Seattle. (27. Juni 2019) Bild: Stephen Brashear/AFP

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American Airlines streicht den nach zwei Abstürzen mit einem Startverbot belegten Flugzeugtyp Boeing 737 Max für weitere Monate aus ihrem Flugplan. Flüge mit dieser Maschine würden nun bis zum 2. November abgesagt, teilte die Fluggesellschaft am Sonntag mit. Bisher war eine Frist bis zum 3. September vorgesehen, die zuvor bereits verlängert worden war. Der Ausfall führt nach Angaben von American Airlines zu rund 115 Flugstreichungen am Tag. Es ist eine der grössten US-Fluggesellschaften.

Nach dem Absturz zweier Maschinen der Reihe bei Lion Air und Ethiopian Airlines mit insgesamt 346 Toten müssen alle 737-Max-Jets seit Mitte März weltweit am Boden bleiben. Bisher ist unklar, wann die Behörden den Flieger wieder in die Luft lassen.

Boeing hat nach eigenen Angaben die Entwicklung eines Updates für die Steuerungssoftware des Flugzeugs abgeschlossen, die möglicherweise für die Abstürze verantwortlich ist. Die US-Luftfahrtbehörde FAA muss die Änderungen noch zertifizieren, bevor die Maschinen wieder starten dürfen. American Airlines zeigte sich in ihrer Stellungnahme zuversichtlich, dass das Software-Update gemeinsam mit neuen Ausbildungselementen zu einer Wiederzulassung des Flugzeugtyps noch in diesem Jahr führen werde. (roy/SDA)

Erstellt: 15.07.2019, 03:51 Uhr

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