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Wenn das Buchungsportal vom Hotelier 45 Franken pro Nacht will

Hotelzimmer werden immer häufiger im Web gebucht. Das Geschäft dominieren internationale Buchungsportale. Sie verlangen saftige Gebühren und setzen harte Bedingungen. Jetzt tritt die Weko auf den Plan.

Matthias Chapman, Olivia Raths
Schnell und unkompliziert: Hotels reservieren über Buchungsportale wie Booking.com.
Schnell und unkompliziert: Hotels reservieren über Buchungsportale wie Booking.com.
Keystone/Montage Newsnet
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15 Prozent Kommission sind in diesem Geschäft normal, teilweise sollen es sogar bis zu 20 Prozent sein. Bucht zum Beispiel ein Brite über ein Buchungsportal ein Hotelzimmer in Bern für 300 Franken, so muss das Hotel dem Vermittler 45 Franken davon abliefern. Für viele Schweizer Hoteliers wird diese Gebühr zur Last. «Buchungsportale immer mächtiger», schrieb die «Hotelrevue» im März. Die Branchenzeitschrift verwies auf eine neue Studie, wonach Buchungsportale allein in Deutschland, der Schweiz und Österreich 594 Millionen Euro jährlich einnehmen würden. Geld, das die Hotels berappen müssen.

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