Zum Hauptinhalt springen

Werbeumsätze brechen um ein Fünftel ein

Unternehmen haben im vergangenen Jahr massiv weniger in Zeitungswerbung investiert. Besonders hart trifft es die Tageszeitungen.

Am meisten leiden Tageszeitungen: Sie verlieren 25 Prozent an Werbeumsätzen.
Am meisten leiden Tageszeitungen: Sie verlieren 25 Prozent an Werbeumsätzen.

Die gedruckte Presse in der Schweiz hat 2009 mit 1,92 Millarden Franken einen Fünftel weniger Werbeeinnahmen verbucht als im Vorjahr. Noch stärker als der Schnitt betroffen waren die grossen Tageszeitungen, wo der Einnahmenschwund 25 Prozent betrug.

In der Finanz- und Wirtschaftspresse brachen die Einnahmen nach den Erhebungen der Stiftung für Werbestatistik gar um 35,1 Prozent ein. Bei der Sonntagspresse bewegt sich der Rückgang bei etwa 28,7 Prozent. 37,3 Prozent der Werbeausgaben gingen 2009 an die Presse, damit fiel diese Kategorie erstmals unter 40 Prozent.

«News» und «Le Matin Bleu» eingestellt

Bei den Gratiszeitungen waren die Einnahmenrückgänge ebenfalls deutlich, aber mit 13,3 Prozent geringer als bei den bezahlten Titeln. Allerdings belastet die Statistik auch das Verschwinden von Gratis-Titeln wie «News» oder «Le Matin Bleu». Beide Titel gehörten wie der «Tages-Anzeiger» zum Tamedia-Konzern.

Die elektronischen Medien fielen um 5,1 Prozent auf 595 Millionen Franken zurück. Fürs Internet sind Erhebungen schwierig und schwer einzuordnen: Die Stiftung für Werbestatistik geht aber davon aus, dass die Internet-Werbung auch 2009 kräftig zugelegt hat.

SDA/oku

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch