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Wie Affichage in Griechenland 150 Millionen Franken versenkt hat

Der Werbekonzern Affichage heisst neu APG/SGA. Damit soll die Erinnerung an eine gescheiterte Expansion nach Griechenland getilgt werden, die das Unternehmen 150 Millionen Franken kostete.

Andreas Valda
Interessenkonflikt: Jean-François Decaux, Präsident von Affichage/APG und Chef von JCDecaux .
Interessenkonflikt: Jean-François Decaux, Präsident von Affichage/APG und Chef von JCDecaux .
Reuters

Affichage sei in Griechenland «über den Tisch gezogen» worden. So erklärte Verwaltungsratspräsident Jean-François Decaux 2010 die Vorgänge um den Kauf einer griechischen Firma 2007, die 2010 wieder abgestossen wurde. Der Schaden für Affichage beträgt 150 Millionen Franken – eine Riesensumme für die frühere Plakatgesellschaft, die letztes Jahr noch 311,8 Millionen Franken Umsatz erzielte. In Griechenland sind eine Straf- und Zivilklage wegen Betrugs und Irreführung gegen mehrere Personen hängig. Eine richtet sich gegen den griechischen Geschäftsmann Philip Vrionis, der seine Firma für rund 64 Millionen Euro an Affichage verkauft hatte.

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