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Wie Big Data die TV-Zuschauer überlistet

Immer grössere Datenberge und immer cleverere Algorithmen bestimmen, was wir im Fernsehen sehen. Das gilt nicht nur für populäres Reality-TV, sondern auch für Kultserien. Ein Selbstversuch.

Personifizierte Nachfrage: Kevin Spacey und Robin Wright in «House of Cards». (Januar 2013)
Personifizierte Nachfrage: Kevin Spacey und Robin Wright in «House of Cards». (Januar 2013)
Melinda Sue Gordon/Knight Takes King Prod.
Star der Zielgruppe: Spacey mit Netflix' Chief Content Officer Ted Sarandos bei der Premiere von «House of Cards» in New York. (30. Januar 2013)
Star der Zielgruppe: Spacey mit Netflix' Chief Content Officer Ted Sarandos bei der Premiere von «House of Cards» in New York. (30. Januar 2013)
Stephen Chernin, Reuters
Schritt über die Grenze: Netflix-CEO Reed Hastings öffnet seinen Streamingdienst für Filme, Serien und Fernsehshows in Kanada. (22. September 2010)
Schritt über die Grenze: Netflix-CEO Reed Hastings öffnet seinen Streamingdienst für Filme, Serien und Fernsehshows in Kanada. (22. September 2010)
Mike Cassese, Reuters
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Spätestens seit «The West Wing» von Aaron Sorkin gilt Politik als sexy Stoff für eine TV-Serie. In Sorkins Westflügel des Weissen Hauses dreht sich alles um einen fiktiven US-Präsidenten und seinen Stab. Die neueste Politserie heisst «House of Cards» und hat als Helden den fiktiven Fraktionschef der US-Demokraten im Abgeordnetenhaus (brillant gespielt von Kevin Spacey). Die beiden Serien liegen an den gegensätzlichen Enden des dramaturgischen Spektrums. Bei «The West Wing» meinen es alle letztlich gut, selbst die Republikaner. In «House of Cards» triumphiert Machiavelli: Es wird intrigiert, gemobbt, getrunken, gekokst und Sex freizügig und oft als Waffe eingesetzt. Beide Serien zeigen jedoch, dass Politik alles andere als langweilig ist. «House of Cards» war kurz nach seinem Erscheinen Tagesgespräch in den angelsächsischen Medien. Der «Economist» beispielsweise hat der Serie die beliebte Lexington-Seite gewidmet.

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