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Wie mein Geld bei der ZKB verloren ging

Pleiten, Pfusch und Pannen bei der Zürcher Kantonalbank. Die Geschichte einer unglücklichen Geldanlage und einem noch unglücklicheren Krisenmanagement.

Schöne Worte zur Begrüssung: Schild am ZKB-Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse.
Schöne Worte zur Begrüssung: Schild am ZKB-Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse.
Keystone

«Finanzkrise: Island steht vor Bankrott.» Die Schlagzeile auf der Frontseite von «20 Minuten» springt mich sofort an. Es ist der 8. Oktober 2008.

Dreieinhalb Jahre vorher, im Februar 2005, hatte mein damaliger Berater bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) meine Frau und mich zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Dabei empfahl er uns aus eigenem Antrieb den Kauf einer Obligation des Staates Island. Das Rating sei gut (AA+), der Zins hoch (7%) und das Währungsrisiko tief, schwärmte P. W. Denn der Kurs der Isländischen Krone hänge von Euro und Dollar ab – zwei stabilen Währungen. Angesichts der geografischen Lage Islands zwischen Europa und den USA leuchtete mir das damals ein. Am 1. April 2005 stimmte ich zu.

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