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Wie Microsoft 9 Milliarden Dollar Steuern spart

Der Deal zwischen Linkedin und Microsoft deckt eine Schwäche des US-Steuersystems auf: Es belohnt das Schuldenmachen und bestraft das Investieren von Gewinnen.

Lieber Schulden als Steuern: Microsoft-Chef Satya Nadella. Foto: Eric Risberg (Keystone)
Lieber Schulden als Steuern: Microsoft-Chef Satya Nadella. Foto: Eric Risberg (Keystone)

In einer globalisierten Wirtschaft würden die USA zunehmend durch ein vollkommen «stupides Steuersystem» behindert, kritisiert der Wirtschaftsberater von Präsident Obama. Der vor wenigen Tagen angekündigte Deal zwischen den beiden US-Konzernen Microsoft und Linkedin zeigt, was Jason Furman meint: Microsoft nimmt Schulden auf, um die Übernahme von Linkedin zu finanzieren, obwohl der Konzern mehr als 100 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln hätte. Durch das Manöver entgehen dem Staat 9 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen.

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