Zum Hauptinhalt springen

Wie Swiss die Passagierrechte aushöhlt

Um bei annullierten oder verspäteten Flügen keine Entschädigungen an die Passagiere zahlen zu müssen, geht die Fluggesellschaft Swiss an rechtliche Grenzen – und teilweise darüber hinaus.

Thomas Müller
Kulanz wird nicht grossgeschrieben: Airline-Angestellte auf dem Flughafen Zürich.
Kulanz wird nicht grossgeschrieben: Airline-Angestellte auf dem Flughafen Zürich.
Steffen Schmidt, Keystone

Wenn sich Flüge stark verspäten, überbucht sind oder annulliert werden, haben Passagiere bis zu 600 Euro zugut. So steht es in der EU-Verordnung über die Fluggastrechte, welche die Schweiz im Rahmen des Luftverkehrsabkommens übernommen hat. Doch viele Airlines wehren sich vehement gegen solche Entschädigungen – unter ihnen auch die Fluggesellschaft Swiss. Sie stellt sich etwa auf den Standpunkt, die Verordnung gelte nur für Flüge zwischen der Schweiz und der EU, nicht aber für Flüge in andere Länder.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen