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Wiederholungstäterin UBS rechnet mit einer milden Strafe

Die US-Justiz fordert von fünf Grossbanken ein Schuldgeständnis wegen Devisenmanipulationen.

Seit 2009 wird in den USA gegen die UBS ununterbrochen ermittelt – derzeit wegen Devisenmanipulationen. Foto: Reuters
Seit 2009 wird in den USA gegen die UBS ununterbrochen ermittelt – derzeit wegen Devisenmanipulationen. Foto: Reuters

Zwar bezahlten fünf Grossbanken bereits vergangenen Herbst für ihre betrügerischen Absprachen im Devisenhandel Bussen in der Höhe von 4,3 Milliarden Dollar. Doch nun verlangt das US-Justizministerium zusätzliche Sanktionen. Neben Bussen von weiteren 6 Milliarden Dollar sind erstmals seit Jahrzehnten auch Schuldgeständnisse von amerikanischen Banken zu erwarten. Die UBS kann mit etwas Milde rechnen, da sie den US-Behörden beim Aufdecken eines ­globalen Betrugsrings half. Sie kommt offenbar um ein Geständnis wegen Betrugs herum, muss sich aber möglicherweise der illegalen Wettbewerbsab­sprachen schuldig bekennen. Da die Bank eine ­notorische Wiederholungstäterin ist, könnte der als erledigt geglaubte ­Libor-Betrugsfall erneut aufgerollt ­werden.

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