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«Wir bereiten den Verkauf vor»

Alpiq-Finanzchef Kurt Baumgartner im Interview mit Redaktion Tamedia über die vielen Baustellen des Energieriesen und den anhaltenden Konsolidierungsdruck für sein Unternehmen.

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq auf dem Übergang zu einer neuen Gesellschaftsstruktur: Strassenschild vor der Alpiq-Niederlassung in Lausanne.
Der Schweizer Energiekonzern Alpiq auf dem Übergang zu einer neuen Gesellschaftsstruktur: Strassenschild vor der Alpiq-Niederlassung in Lausanne.
Keystone

Wertberichtigungen haben einen Verlust von 1,3 Milliarden Franken beschert. Wo mussten Sie Federn lassen? Vorwiegend bei thermischen Kraftwerken und längerfristigen Verträgen, deren Werte sich aufgrund der Marktentwicklungen unter das Niveau der Bilanzwerte entwickelt haben.

Was heisst das konkret? Miteinbezogen sind Beteiligungen an Kraftwerksgesellschaften sowie Beteiligungen an anderen börsenkotierten Gesellschaften, deren Börsenwerte sich nach unten bewegt haben. Hinzu kommen langfristige Energiebezugsverträge, die aufgrund der konjunkturellen Entwicklung negativ wurden. Die Sonderabschreibungen betreffen hauptsächlich das sistierte Gesuch für das geplante Kernkraftwerk Niederamt in der Höhe von 35 Millionen Franken.

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