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«Wir brauchen eine andere Landwirtschaft»

Wie weiter mit Pestiziden, Hunger und Bienensterben? Juan Gonzalez von Syngenta und Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick im Streitgespräch.

«Ich bin überzeugt, dass es neue Technologien geben wird, die die Grenzen zwischen biologischem und konventionellem Anbau auflösen wird», sagt Juan Gonzalez (links).
«Ich bin überzeugt, dass es neue Technologien geben wird, die die Grenzen zwischen biologischem und konventionellem Anbau auflösen wird», sagt Juan Gonzalez (links).

Der Agrarkonzern Syngenta ist Partner der Stadt Basel an der Expo, die vom 1. Mai bis 31. Oktober in Mailand stattfindet. In den ersten sechs Wochen will der Basler Agrarkonzern dort unter anderem auf die Herausforderungen für die Landwirtschaft in Zusammenhang mit der Welternährung hinweisen. Dieses Engagement stösst bei NGOs auf heftige Kritik: Syngenta erhalte ein «Meinungsmonopol» und könne an der Expo ihre umstrittene Strategie zur Welternährung unwidersprochen darlegen. Es sei wichtig, dass eine Auseinandersetzung stattfindet, sagt hingegen Basels Regierungspräsident Guy Morin. Wir eröffnen diese mit einem Streitgespräch zwischen Juan Gonzalez-Valero, Head Public Policy and Sustainability der Syngenta, und Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau in Frick (Fibl).

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