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«Flagship-Geschäfte sind nicht mehr zeitgemäss»

Daniel Grieder: «Unser Zielkonsument ist zwischen 20 und 35 Jahre alt.» Foto: Tanja Demarmels (13 Photos)

Herr Grieder, Sie sind seit 35 Jahren in der Modebranche, ziemlich anstrengend und ungemütlich das andauernde Auf und Ab, oder?

Klingt einfach, aber die Bedingungen ändern sich doch laufend.

Tommy Hilfiger hat 2000 Geschäfte. In New York haben Sie eben Ihr grösstes geschlossen. Warum?

Und was verkaufen Sie dann?

Heisst das, dass Sie viele Standorte schliessen werden?

In den USA war Tommy Hilfiger zur Jahrtausendwende in einer tiefen Krise. Die Zentrale wurde dann 2006 von New York nach Amsterdam verlagert. Haben Sie das schon bereut?

«Man geht heute nicht mehr nur in einen Laden um einzukaufen, man will inspiriert werden.»

Daniel Grieder, CEO von Tommy Hilfiger

Das Image von Amerika ist nicht mehr das beste. Fürchten Sie, dass Tommy Hilfiger dadurch Schaden nimmt?

Einige US-Marken hatten zuletzt Probleme, zum Beispiel Hollister oder Abercrombie. Wie schafft man es, eine Marke erfolgreich zu halten?

Sie produzieren also im Voraus und präsentieren dann die Kollektion. Das ist doch ein grosses Risiko.

Dabei präsentieren Sie die Mode den Einkäufern überwiegend auf grossen Bildschirmen und nicht mehr in Form von Musterteilen. Wie viel haben Sie dadurch gespart?

Tommy Hilfiger ist immer eine Marke für Etablierte gewesen, wie wollen Sie jüngere Kunden gewinnen?

«Ich kann ­von jedem Modestück sagen, ob es von Tommy Hilfiger ist, auch wenn kein Etikett dran ist.»

Daniel Grieder, CEO von Tommy Hilfiger

Sie wollen einer der grössten Jeansproduzenten der Welt werden, die Verkäufe gehen aber weltweit zurück. Haben Jeans eine Zukunft?

Jeans sind doch gleich Jeans.

Gründer Tommy Hilfiger hat die Firma 2005 an Investoren verkauft. Wie gross ist sein Einfluss noch?

Gefällt ihm manchmal etwas gar nicht?

Poloshirt ist doch gleich Poloshirt.