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«Wir müssen schlanker werden»

Das Defizit der SBB Cargo stellt das bestehende Güterverkehrsnetz in der Schweiz ernsthaft infrage. Nun hofft der SBB-Cargo-Chef Nicolas Perrin auf Bern.

Der Güterverkehr ist die Crux der SBB. Vor zehn Jahren wurde das Geschäft in der Tochtergesellschaft SBB Cargo gebündelt. Die Gesellschaft ist seither permanent unwirtschaftlich. Seit Jahren werden Sanierungsmassnahmen umgesetzt. Zuletzt wurde das Transitgeschäft, hauptsächlich das Geschäft auf der Nord-Süd-Achse, in die SBB Cargo International ausgelagert, an der der Kombi-Operateur Hupac mit 25 Prozent beteiligt ist.

Mindestens in diesem Bereich hat Güterchef Nicolas Perrin einen kleinen Erfolg zu vermelden. Dank der guten Konjunktur verzeichnet die seit Anfang Jahr operative Tochter einen Mehrverkehr von 17 Prozent. Diese Freude wird indessen durch den Eurozerfall getrübt. «Mit dem aktuellen Eurokurs ist das Transitgeschäft auf der Schiene praktisch nicht mehr rentabel zu führen», sagt Perrin.

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