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«Wir Schweizer müssen lernen, stolz zu sein»

Hublot-Chef Jean-Claude Biver über «Le Temps», Reichtum, die 1:12-Initiative und teure Uhren.

Der Querdenker der Uhrenbranche: Jean-Claube Biver, Präsident des Uhrenproduzenten Hublot.
Der Querdenker der Uhrenbranche: Jean-Claube Biver, Präsident des Uhrenproduzenten Hublot.
Laurent Gilliéron, Keystone

BaZ: Herr Biver, Sie sind Präsident von Hublot, Produzent von eigenem Wein und Käse und jetzt wollen Sie durch den Kauf von «Le Temps» auch noch Verleger werden. Ist das wirklich Ihr Ernst?

Jean-Claude Biver: Ich habe gesagt, dass ich Interesse haben könnte, «Le Temps» zu kaufen, weil diese Zeitung in der Romandie ein wichtiges verbindendes Element ist. Sie hat nicht nur eine Informationsrolle, sondern sie verbindet Menschen. Der Bauer liest sie, der Student, der Arbeitslose, der Unternehmer und so weiter. Sie ist ein Sprachrohr des Volkes. Als ich gehört habe, dass «Le Temps» verkauft wird und allenfalls verschwindet, habe ich aus Patriotismus beschlossen zu verhindern, dass dieses Sprachrohr in der Romandie verloren geht.

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